Joanna Borowska wurde in
Warschau geboren, wo sie 1980 ihre Ausbildung an der Musikhochschule abschloss. Im gleichen Jahr wurde sie an das
Opernstudio der Wiener Staatsoper verpflichtet, wo sie nach zwei Jahren fixes Ensemblemitglied wurde. Große Erfolge
feierte sie hier etwa als Mimi (Puccinis "La Bohème"), Micaela (Bizets "Carmen"), Liu (Puccinis
"Turandot"), Nedda (Leoncavallos "I Paglacci"), Marie (Smetanas "Verkaufte Braut"), Pamina
(Mozarts "Die Zauberflöte"), Margarethe (Gounods "Faust"), Marzeline (Beethovens "Fidelio"),
Ilia (Mozarts "Idomeneo") und Iphigenie (Glucks "Iphigénie en Aulide"), wobei u. a. Agnes Baltsa, José
Carreras, Thomas Moser, Piero Capuccilli und Placido Domingo ihre Partner waren. Die Künstlerin wurde 1990 zur
Österreichischen Kammersängerin ernannt.
Die Diskographie der Künstlerin umfasst u.a. Mozarts "Così fan tutte", Mussorgskis "Chowanschtschina",
Dvoráks "Armida" sowie eine Einspielung der "Vier letzten Liedern" von Richard Strauss.
Langjährige Lehrtätigkeit übte die Künstlerin hauptsächlich in Wien und Graz aus. Seit Herbst 2001 ist Joanna Borowska ordentliche Universitätsprofessorin für Gesang an der Universität für Musik und
Darstellende Kunst in Graz - Österreich. |